vendredi 28 mars 2014

Systementscheidung DSLR-Kaufberatung ambition. Anfänger, ggf. auch DSLM

1. Basisinfo


  • Hat ne Cam (Nikon Coolpix P50)

  • hat DSLR/s angetestet (Pentax K-30, Lumix G6, EOS700D)

  • bezeichnet sich als Anfänger

  • fotografiert ambitioniert bzw. will ambitioniert fotografieren

  • Der TO möchte die Bilder am Computer auch bearbeiten

  • weiß noch nicht, welches das Zielmedium ist (oder es könnte von Allem Etwas sein)

  • Es wird eher außen fotografiert


2. Preisvorstellung


  • Der TO möchte insgesamt 1000 Euro ausgeben. 600 Euro für das Gehäuse.

  • Es dürfen auch Gebrauchtempfehlungen ausgesprochen werden


3. Ausrichtung/Vorlieben



Hauptbereiche

  • landschaft

  • pflanzen_blumen

  • makro

  • nacht


Nicht auszuschließen

  • architektur

  • menschen_portrait

  • haustiere


Das ist mir wichtig

  • Lichtstärke

  • geringes Rauschen

  • geringes Gewicht bzw kompakt

  • leichte Bedienung

  • schöne Portraitbilder




Wahrscheinlich hängt es euch allen schon zu den Ohren raus, aber hier ist mal wieder eine Anfängerin, die Hilfe braucht.

Ganz zu Anfang: Hallo, ich bin Jessica und etwas hilflos. Ich weiß, dass es keine eierlegende Wollmilchsau gibt, schon gar nicht in meinem Preislimit. Ich suche also eine gute Basis, die ich dann erweitern kann. Und ich weiß, dass ich noch nicht so die Ahnung habe, aber ein Fotokurs und informative Lektüre sind bereits geplant für direkt-nach-dem-Kauf.



Für schnelle Helfer, die dieser seitenlange Hilfeschrei abschreckt, das wichtigste markiert...





Ich spielte bereits seit längerem mit dem Gedanken, mir eine DSLR zuzulegen. Der Grund war, dass ich mit meiner Billig-Kompakten (Coolpix P50) nun wirklich keinen Blumentopf gewinnen kann und gerne solche Sachen wie freistellen und auch HDR-Aufnahmen machen will. Ich habe nun schon im Verlauf meiner wochenlangen Studien dieses Forums herausgelesen, dass man dafür keine Systemkamera und erst recht keine DSLR braucht. Aber da ich mich kenne und weiß, dass ich mich gerne an Dingen festbeiße, dann recht perfektionistisch werde und Lust auf fotografieren, bearbeiten und ausprobieren habe, möchte ich auf jeden Fall in der Lage sein, Objektive aufzustocken und dann die ganze Bandbreite der Möglichkeiten nutzen zu können. Nach und nach.



Ein wichtiges Kriterium für mich ist, dass das Ding nicht so groß und schwer sein sollte. Ich weiß, dass man nur lernen kann, wenn man ausprobiert und das geht halt nur, wenn ich die Kamera auch oft mitnehme und nicht wegen ihrer Unhandlichkeit zu Hause lasse. Darum lag für mich die Entscheidung zwischenzeitlich bei einer DSLM. Andererseits habe ich mal die LumixG6 im Laden in der Hand gehabt und fand

1. dass ich mit dem Handballen gerne gegen die Tasten kam, wenn ich sie fest in der Hand halte und

2. dass mir im Vergleich die EOS700D gar nicht so viel unhandlicher vorkam, die ich direkt danach in die Hand nahm.



Ich bin dann an einen Verkäufer geraten, der (kam zumindest mir als blutiger Anfängerin so vor) einigermaßen Ahnung hatte. Und der hat mich dermaßen mit Informationen ̶b̶̶o̶̶m̶̶b̶̶a̶̶r̶̶d̶̶i̶̶e̶̶r̶̶t̶ versorgt, dass ich nun völlig verwirrt bin. Vielleicht könnt ihr mir helfen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen.



Von der DSLM bin ich nun ein wenig wieder abgerückt, weil mir der Größenunterschied z.B. zur EOS700D nicht mehr kampfentscheidend vorkommt und weil wohl die Objektivlage bei Systemkameras nicht so gut sein soll, da es dort z.B. keine/weniger Alternativhersteller geben soll und wohl die Nachfrage nach Objektiven von Systemkamerakäufern nicht so hoch ist wie bei Spiegelreflexen. (Alle meine Aussagen basieren auf dem, was mir der Verkäufer und ne Freundin erzählt haben, also bitte nicht hauen, wenn das Quatsch sein sollte.)

Da ich mir aber schon gerne Objektive zulegen will (als erstes wohl ein 50mm-FB (1,8, das sollte wohl reichen, wurde mir gesagt), da das ja wohl für Porträts und zum Freistellen gut geeignet sein soll), müssen die nicht noch teurer sein, als sowieso schon. Und ich bin ja bereit für gute Objektive zu bezahlen, so ist das ja nicht.



Ich würde gerne Fotos von Landschaften machen, aber eben auch von schönen Dingen im näheren Bereich. Makro müsste jetzt fürs erste nicht mehr sein, als mit dem Kitobjektiv zu leisten wäre. Sobald ich an Grenzen stoße, wird dann halt nachgerüstet.



Eine Sache, die mir auch recht wichtig ist, wäre HDR bzw. DRI-Aufnahmen. Habe gelesen, dafür wäre es gut, wenn man automatische Belichtungsreihen mit mehr als 3 Bildern machen könnte. Hat da jemand zum Beispiel eine Empfehlung?



Meine Freundin (sie hat eine Pentax K-30, mit der sie absolut glücklich ist) sagte, ich solle darauf achten, dass das Rauschverhalten bei höheren ISOs gut ist. Sie fotografiert am liebsten ohne Blitz, einfach um die Stimmung einzufangen und bearbeitet auch sehr viel im Nachhinein. Sowas stelle ich mir für mich auch vor. Nun hat mir der Verkäufer erzählt, dass z.B. die LumixG6 keinen APS-C hätte, dass das aber nicht so schlimm sei wegen der größeren Pixel.

Ja was denn nun?

Und ist LiveView wirklich so schlimm fürs Rauschen wegen der Erwärmung? Man kann das doch im Zweifel einfach ausschalten und nur über den Sucher fotografieren, oder geht das nicht bei allen DSLRs? Ich meine, das ist doch einer der Gründe, warum ich mir keine Spiegellose kaufen würde…Allerdings hätte ich gerne ein schwenkbares Display, da fällt ja dann Pentax wieder raus.



Dann war ich also wieder bei einer EOS (ob nun 650 oder 700 oder ggf. doch ganz ohne Touchscreen, weil ich gar nicht weiß, ob das so viel sinnvoller ist, da ich damit natürlich noch nie fotografiert habe. Kann man dann einfach den Fokuspunkt durchs Tippen aufs Display festlegen, oder wie funktioniert das?). Da machte mich der Verkäufer darauf aufmerksam, dass Canon ja nun die Bildstabilisatoren im Objektiv hat. Das macht ja nun die Objektive teurer. Wenn der Stabilisator im Gehäuse sitzt, kann man ja wohl auch besser alte Objektive gebraucht kaufen, auch analog, oder? Lohnt sich das? Was macht es für einen Unterschied, wo der Stabilisator sitzt?



Die Pentax K-30, die ich von meiner Freundin in der Hand hatte und mit der ich auch ein bisschen rumgetestet habe, kam mir recht groß und schwer vor, hat aber in den Abmessungen gar keine großen Unterschiede zur EOS, das hat mich gewundert. Erster wäre nun allerdings waterresistant. Braucht man das? Ich meine, im Regen fotografiere ich ja nun eher nicht, aber wie anfällig sind denn Kameras ansonsten so gegen Staub, Schmutz und Feuchtigkeit? Wenn ich das Ding gerne zum Geocachen zu Lost Places etc. mitnehmen möchte, sollte sie dann UNBEDINGT abgedichtet sein?



Ich weiß, ihr sagt hier zu so ziemlich jedem im Forum, dass das Gehäuse erst an zweiter Stelle kommt und die Objektive das wichtige sind. Aber darum muss man ja wohl drauf achten, dass man vernünftig aufstocken kann und das scheint mir bei DSLRs doch besser zu gehen, oder liege ich da falsch?



Welche Einsteigermodelle, die möglichst klein und leicht sind, wären denn ggf. noch zu empfehlen? Es ist so schwierig, danach zu googlen, wenn man eigentlich kaum Anhaltspunkte hat und im Laden stehen immer nur die neuesten Modelle. Das müsste es eigentlich gar nicht sein. Oder gibt es einen eklatanten Vorteil z.B. der EOS700D gegenüber der EOS650D?



Kann man aus diesem Geschreibsel schon etwas herauslesen, wofür man mir Tipps geben könnte oder grundlegende Denkfehler, die ihr ausmerzen könntet? Vielleicht habe ich mich auch einfach schon zu viel informiert und sollte einfach irgendwas kaufen und damit glücklich werden, wo ich doch vermutlich eh im Amateurbereich nicht viel verkehrt machen kann. Aber dann denke ich so Sachen wie: aber wenn ich dann doch irgendwann so im Thema bin, dass ich auf Vollformat umsteigen will (unwahrscheinlich, aber…), dann kann ich die Objektive der dreistelligen EOS-Modelle gar nicht nutzen und dann?



Ihr habt alle so viel mehr Erfahrung, bitte gebt mir ein paar Ratschläge!



Entschuldigung für den Roman.



Vielen Dank schon mal im Voraus,

Jessica



PS. Wenn hier der ein oder andere wieder mit dem Vorschlag: Nimm doch ne DSLM ankommt: gerne, ich bin ja, wie man merkt, hin- und hergerissen. Bitte versorgt mich dann doch gleich mit Informationen über zusätzliche Objektive, falls ihr dazu was sagen könnt. Der Verkäufer sagte, die Versorgung sei am Besten bei Panasonic, aber da sei man eben auf Panasonic festgelegt (plus die 3 von Olympus, die es noch gäbe…). Welche DSLMs gäbe es denn wohl für meine Zwecke noch? Im Laden hatten die eben nur die Lumix stehen und die fiel ja raus, weil meine Infos lauten: nimm min. APS-C. Und einen Sucher will ich ja unbedingt, daher kommt zum Beispiel die NEX nicht in Frage. Außerdem möchte ich auf jeden Fall eine Kamera mit ‚Griff’, wenn ihr versteht, was ich meine. Also nicht so ein rein rechteckiges Ding im Querschnitt sondern mit Greifausbeulung. Wie auch immer das heißt…




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